Entstehung

Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster. Das war die Idee, mit der Aurelius Thoß und Sebastian Jeising im Winter 2014 starteten. Die Idee der Hamburgerin Kamile Kantarci, Rucksäcke mit Spenden zu packen und an die Bedürftigen auf der Straße zu verteilen, kam so auch nach Münster. 

Den ersten, von inzwischen über 300 verteilten Rucksäcken, verteilten wir an Robert, den wir oft wiedertrafen. Die freudige Überraschung der Beschenkten sowie das Gefühl, ihre Lebenssituation wenigstens ein bisschen verbessert zu haben, sind stets eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Ein Rucksack voll Hoffnung steht dafür, den obdach- und wohnungslosen MünsteranerInnen die Gewissheit zu geben, einen Platz in unserer Gesellschaft zu haben. Wir sprechen mit den Betroffenen auf Augenhöhe mit einem ehrlichen Interesse an ihrer Persönlichkeit und ihrer Geschichte.

Inzwischen gehen wir individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, denen wir begegnen, ein. So haben wir im Winter 2019/2020 gemeinsam mit den Maltesern unseren Spendenkeller am Domplatz für die Bedürftigen geöffnet und dort neben Kleidung auch Hygieneartikel zur Verfügung gestellt. Im Raum nebenan gab es dank des Malteser Wärmebus` die Gelegenheit, bei einer warmen Mahlzeit ins Gespräch zu kommen. Unseren Spendenkeller als Anlaufstelle und Treffpunkt  möchten wir langfristig auch im nächsten Jahr etablieren.

Zur Planung und Umsetzung bestehender sowie neu entstehender Projektideen suchen wir momentan dringend motivierte ehrenamtliche Helfer. Wenn Du Dich engagieren möchtest, schau doch mal hier vorbei.